Wer berät den Berater…

22.07.2011

… bei Praxisbewertung und Kanzleiverkauf?
Die oft gehörte Antwort: Das kann ich alles selbst!

Unbestritten – Berufsangehörige dieser Branche haben die Kompetenz; schon aus der Betreuung der eigenen Mandanten resultieren Erfahrungen bei Wert-Einschätzungen und Unternehmensverkäufen.

Das genügt aber nicht, wenn eine gerichts- und bankenfeste Bewertung oder Übertragung einer Kanzlei vorgenommen werden sollen/erfolgen sollen.

Hierzu gehört ein außenstehender Dritter, d. h. ein neutraler Fachmann, schon um eigene positive (rosarote) Einschätzungen der Kanzlei auszuschließen.

Was sind die Gründe und Motive für Kanzlei für Bewertungen und Veräußerungen:

  • Bewertung zur eigenen persönlichen Kontrolle i. S. eines Vermögensstatus,
  • Wertangabe in einer Vermögensauskunft gegenüber Kreditinstituten,
  • Verbesserung im Rating,
  • Vorbereitung der eigenen Nachfolge,
  • Veräußerung, Sozietätsgründung,
  • Einbringung in eine Sozietät,
  • Abgabe einer Praxisbeteiligung,
  • gerichtliche Auseinandersetzung über Kaufpreishöhe/-reduzierung,
  • Zugewinnausgleichsfragen

1.

Der kompetente Sachverständige erkennt die Stärken und Schwächen Ihrer Praxis und weiß, den Verkehrswert Ihrer Kanzlei – Ihres Lebenswerkes – am Markt einzuschätzen. Sie gewinnen Verhandlungsargumente für den Verkaufsfall und Ihr Bankenrating verbessert sich, wenn eine geordnete Nachfolgeregelung existiert. Da durch den externen Fachmann eine due-diligence erfolgt, wird die Prüfung durch eine Bank bei Kreditaufnahmen erleichtert/gefördert. Ein Praxiswertgutachten mit den Daten und Zahlen Ihres Lebenswerkes garantiert, einen marktgerechten, fairen Kaufpreis zu finden.

2. Wirtschaftliche und vertragliche Gestaltung eines Übertragungsvertrages

Aufeinander abgestimmt und juristisch gestaltet sein müssen die vertraglichen Formulierungen, die manche Stolpersteine zu überwinden haben, z. B.

  • Beschreibung und Fälligkeit des Kaufpreises
  • Rückrechnungsklauseln bei Mandantenabgängen
  • Abgrenzung teilfertiger Arbeiten
  • Haftungsbeschränkungen
  • Wettbewerbsverbot
  • Mitarbeiterübernahme
  • Schiedsklausel

Soll es dabei keine Schwierigkeiten oder gerichtliche Auseinandersetzungen geben, schalten Sie den Fachmann ein!

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