Wege und Verfahrensweisen, um zu einer gerechten Wertermittlung der eigenen Kanzlei zu kommen

15.05.2011

Es empfiehlt sich, eine Praxisbewertung durch einen erfahrenen, neutralen Fachmann vornehmen zu lassen. Dieser erkennt die Stärken und Schwächen der Praxis und weiß den Verkehrswert der Kanzlei – des Lebenswerkes – am Markt einzuschätzen. Der Kanzleiinhaber gewinnt Verhandlungsargumente für den Verkaufsfall und sein Banken-Rating verbessert sich, wenn eine geordnete Nachfolgeregelung existiert. Da durch den externen Fachmann eine due-dilligence erfolgt, wird die Prüfung durch eine Bank bei Kreditaufnahmen erleichtert/gefördert. Ein Praxiswertgutachten mit den Daten und Zahlen der Kanzlei garantiert, einen marktgerechten, fairen Kaufpreis zu finden.

Die Gründe und Ziele/Zwecke für Einholung eines Praxiswertgutachtens sind vielfältig:

  • Bewertung zur eigenen, persönlichen Kontrolle i. S. eines Vermögensstatus,
  • Wertangabe in einer Vermögensauskunft gegenüber Kreditinstituten,
  • Verbesserung im Rating,
  • Vorbereitung der eigenen Nachfolge,
  • Veräußerung, Sozietätsgründung,
  • Einbringung in eine Sozietät,
  • Abgabe einer Praxisbeteiligung,
  • gerichtliche Auseinandersetzung über Kaufpreishöhe/-reduzierung,
  • Zugewinnausgleichsfragen

Die Moderation/Mediation und endgültige Vertragsgestaltung sind Sache eines juristischen Fachmanns (Rechtsanwalts). Er beherrscht die Einzelheiten der wirtschaftlichen und vertraglichen Gestaltung, bietet alle Möglichkeiten der Fusion, von Zusammenschlüssen, Verbundbildung, Gesellschaftsgründung, Satzungserstellung und rechtlichen Einzelheiten/Besonderheiten wie Mandantenzustimmungen, Personalübernahme, Inventarübertragung, Wettbewerbsverbote und dgl. an.

 

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