Unternehmens- und Kanzleibewertung

Am Anfang der materiellen und finanziellen Planungen für einen Unternehmensankauf, einen Verkauf, Sozietätsgründungen oder Einbringungen steht regelmäßig eine Unternehmensbewertung. Sie ist die Grundlage für:
Unternehmensbewertung (Zadorozhnyi Viktor/shutterstock.com)

  • die Wertangabe in einem privaten Vermögensstatus oder einer Vermögensauskunft gegenüber Bankinstituten im Sinne des Bankenreports
  • Einstellung, Stabilisierung oder Verbesserung im Banken-Rating
  • Kauf und Verkauf eines Unternehmens
  • Fusion oder Einbringung in eine andere Gesellschaft
  • Kreditanträge zur Finanzierung eines Erwerbs
  • Gründung oder Aufhebung einer Sozietät
  • Einbringung in eine Sozietät oder andere Gesellschaftsform
  • Vorbereitung der eigenen Nachfolge
  • Vererbung oder Abgabe einer Beteiligung
  • Abwicklung im Todesfalle mit nachfolgender Veräußerung
  • Testamentarische Verfügungen, Erbschaftsauseinandersetzungen
  • Gerichtliche Streitigkeiten über Kaufpreishöhe/-Reduzierung
  • Vermögensfeststellung bei Zugewinnausgleichsfragen

 

Bewertungsmethoden

Unter den zahlreichen wissenschaftlich fundierten Bewertungsverfahren für die Unternehmens- und Kanzleibewertung haben sich drei Verfahren als maßgeblich herauskristallisiert und werden praktiziert. Auch ich wende sie bei meiner Tätigkeit an.

  • Umsatzwertverfahren (UWV)
    Der Ebit wird mit einem bestimmten Bewertungsfaktor multipliziert. Dabei werden wertbildende Merkmale wie beispielsweise Kunden/Mandanten-Struktur und Mitarbeiter-Qualifikation berücksichtigt.
  • Ertragswertverfahren (EWV)
    Der Wert eines Unternehmens wird als Barwert aller zukünftigen erzielbaren Netto-Einnahmen oder des zukünftigen erzielbaren Gewinns verstanden und diskontiert.
  • Discounted Cashflow Methode (DCF-Methode)
    Prognostiziert die Einnahmenüberschüsse und stellt auf die verfügbare Liquidität des Unternehmens ab.

Ich biete Ihnen die Einleitung und Begleitung von Finanzierungen zum An- und -verkauf an.

Bankauflagen und -interna sind mir bekannt, nur Fremdgutachten werden verlangt und anerkannt. Solche empfehlen sich insbesondere in Fällen der Veränderung von Eigentumsverhältnissen, darüber hinaus aus erb- und familienrechtlichen Gründen (z. B. Zugewinn-Ausgleichsverfahren im Rahmen einer Ehescheidung, Ermittlung von Unterhaltsansprüchen, Tod eines Praxiseigentümers, Feststellung des Anfangsvermögens vor Abschluss eines Ehevertrages usw.).